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Causa Ruck: Nach Brief der Wiener SPÖ-Frauen legen Grüne nach

Stadtchef solle zu Aussagen Rucks Stellung beziehen, so der Tenor.
Michael Ludwig und Judith Pühringer stehen vor einer Wand mit dem Logo der Stadt Wien.

Ein Brief an Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) schlug am Montag hohe Wellen. Wie der KURIER zuerst berichtet hatte, hat die parteiinterne Organisation „SPÖ Frauen“ schriftlich ihren Unmut über die Causa Walter Ruck kundgetan. Mehrere SPÖ-Funktionärinnen erklärten auf Nachfrage, dass sie sich vom Bürgermeister eine klare Reaktion auf Rucks sexistische Aussagen gewünscht hätten.

Gesprächstermin

Unterschrieben ist der Brief von den Präsidiumsmitgliedern der Wiener SPÖ Frauen – darunter Marina Hanke (Frauenvorsitzende und 3. Gemeinderatsvorsitzende), die frühere Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál, Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch, die Nationalratsabgeordnete Petra Bayr sowie die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.

Ludwig will nun zu einem persönlichen Gesprächstermin einladen, wie er auf KURIER-Nachfrage erklärte. 

Die Grünen stoßen nun ins selbe Horn wie die SPÖ-Frauen. „Ruck mag zurückgetreten sein, aber von Ludwig gibt es bis heute kein kritisches Wort zu den frauenverachtenden Aussagen seines Freundes“, ließen Judith Pühringer, Parteivorsitzende der Wiener Grünen, und Frauensprecherin Julia Malle in einer Aussendung wissen. „Es ist völlig unverständlich, warum der Bürgermeister sich weiter in Schweigen hüllt. Wegschauen ist keine politische Strategie und Durchtauchen keine verantwortungsvolle Führung.“

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