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Seestadt
04/10/2013

Bürger können bei Planung der Stadtstraße Aspern mitreden

Vizebürgermeisterin präsentiert Verkehrsprojekt der Superlative.

Ein Verkehrsprojekt der Superlative präsentierte die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am Dienstagabend in der Donaustadt: Die „Stadtstraße Aspern“ wird die A23 (Anschlussstelle Hirschstetten) mit der geplanten S1 (Anschlussstelle Seestadt West) verbinden.

Bis 2018 soll die vierspurige Straße, die „nicht als Stadtautobahn“ konzipiert ist, fertig sein. Frühester Baubeginn ist 2015. Die Kosten von 231,6 Millionen Euro sind durch den Bund abgedeckt, erhalten wird die Straße aber von der Stadt Wien. In Form eines Bürger-Beirates sollen die Anrainer in die Planung eingebunden werden.

In Wohnbereichen sind Tunnels geplant. Ziel der Stadtstraße, für die eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nötig ist, ist die Entlastung bestehender Ortskerne. Bei der MA 28 erwartet man für Hirschstetten etwa eine Verkehrsentlastung von minus 45 Prozent, für Aspern –27%, für Essling –23% oder für Breitenlee –23%.

Aufseiten der Anrainer gibt es allerdings Skeptiker, die Lkw-Transit, Lärm und Luftverschmutzung befürchten. Werner Schandl von der Bürgerinitiative „Hirschstetten retten“ glaubt auch nicht an die Entlastung der Ortskerne. Eine vierspurige Straße bringe bloß zusätzlichen Verkehr, vor dem die Autofahrer erst wieder in die Gebiete, die man eigentlich entlasten will, ausweichen würden.

Mehr Infos unter wien.gv.at

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