Chronik | Wien
19.04.2017

Bombenalarm im Wiener AKH: Entwarnung nach einer Stunde

U-Bahn-Station, Straße und Spitals-Eingang waren zeitweise gesperrt.

Großalarm herrschte am frühen Mittwoch Nachmittag rund um das Wiener AKH. Im Eingangsbereich wurde gegen 12.45 Uhr ein verdächtiger blauer Hartschalenkoffer entdeckt, wie Polizeisprecher Thomas Keiblinger dem KURIER bestätigte. Es gab aber zuvor keine telefonische Drohung, wie es mancherorts hieß. Im Umfeld des Spitals war ein Großaufgebot der Polizei unterwegs, die meisten Beamten trugen schusssichere Westen.

Spezialist vor Ort

Ein sachkundiges Organ der Polizei (SKO für Sprengstoffe) wurde zum Einsatzort geschickt, um das Gepäcksstück zu untersuchen. Währenddessen ging der Katastrophenzug der Rettung sicherheitshalber in Stellung. Die U6-Station vor dem AKH war bis 13.45 Uhr gesperrt. Auch der Gürtel im Spitalsbereich war eine knappe Stunden nicht passierbar.

Die Lage ist aber nocht nicht komplett entschärft. Zwar wurde bei einer ersten Durchleuchtung nichts verdächtiges entdeckt, aber der Koffer war gegen 14 Uhr noch nicht geöffnet, hieß es bei der Polizei. Später wurde dann auch hier Entwarnung gegeben.