Chronik | Wien
16.07.2014

Bezirksvorsteher Scheed verstorben

Der SPÖ-Lokalpolitiker verstarb überraschend in seinem Urlaub in Norwegen.

Wir sind zutiefst betroffen und trauern um unseren Freund, Norbert Scheed der heute auf so unvorhersehbare Weise viel zu jung von uns gegangen ist", vermeldeten am Mittwoch Abend Wiens Bürgermeister Michael Häupl, der Wiener SP-Klubvorsitzende Rudi Schicker und die Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat und Stellvertretende Bezirksparteivorsitzende der Donaustadt, Ruth Becher.

Norbert Scheed, 52, der Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, ist am Mittwoch in seinem Urlaub in Norwegen überraschend verstorben. Der engagierte SPÖ-Politiker war seit 2006 Bezirksvorsteher im großen Flächenbezirk nördlich der Donau und gestaltete federführend den Ausbau der U-Bahn-Linie U2 und die Errichtung des Stadterweiterungsgebietes Seestadt Aspern mit. Der gebürtige Neunkirchner hatte eine Lehre als und Bürokaufmann absolviert und übernahm später zahlreiche Funktionen in der Jungen SPÖ, der Gewerkschaft, der Arbeiterkammer und der Wiener Gebietskrankenkasse. Von 2001 bis 2006 saß er für die SPÖ im Wiener Gemeinderat, ehe er sein Mandat zurücklegte, um die Nachfolge von Renate Winklbauer als Bezirksvorsteher in Wien 22 anzutreten.

"Er war leuchtendes Vorbild für die sozialdemokratische Bewegung – mit noch so vielen Plänen für seinen geliebten Bezirk, Donaustadt", sagen Häupl, Schicker und Becher. "Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Familie von Norbert Scheed", erklärt Häupl