Aufstand in der Josefstadt um Neugestaltung der Zweierlinie

Seit zwei Jahren ist die Zweierlinie auf zwei Spuren reduziert. Befürchtete Staus sind ausgeblieben
Der Bezirk kritisiert, in die Gestaltung der Zweierlinie nach dem U-Bahnbau nicht eingebunden zu werden.

In der Landesgerichtsstraße (vulgo: Zweierlinie) befindet sich seit Jahresbeginn 2021 eine der größten Baustellen der Stadt: Hier entsteht das künftige U2/U5-Linienkreuz Rathaus. Zwar werden die Arbeiten noch einige Jahre andauern, doch bereits jetzt ist eine Debatte um die künftige Oberflächengestaltung ausgebrochen.

Diese legt zugleich den Blick auf tiefer liegende Fragen frei: Wie transparent agiert die Stadt, wenn es um die Umgestaltung von Verkehrsflächen geht? Und wer darf dabei mitreden?

Grüner Vorstoß

Ausgelöst haben die Debatte die Grünen. Ende Jänner präsentierte der frühere Koalitionspartner der SPÖ eine Studie, die zeigt, wie man sich die künftige Gestaltung der zentralen Verkehrsader vorstellt. Nämlich mit großzügigen Flächen für zu Fuß gehen und Radfahren, viel Grün und dafür nur mehr einer Kfz-Spur pro Richtung (der KURIER berichtete).

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