© Julia Schrenk

Chronik Wien
06/11/2020

Aufregung im Prater: Der alte Blauglockenbaum musste gefällt werden

Unbekannter Täter hatten mit einer Säge so tief in den Stamm des Baumes geschnitten, dass er drohte, umzufallen.

von Julia Schrenk

Es gibt ein paar Bäume im Prater, die kennen die Wienerinnen und Wiener. Der, unter dem Ernst Molden  schon so oft gesessen ist und Gitarre gespielt hat, gehört dazu. Und auch der alte Blauglockenbaum, der seit  fast 70 Jahren  an der Wegkreuzung auf der Jesuitenwiese steht. 

Gestern, Donnerstag, wurde er gefällt. 

Gegen 15.30 Uhr war die Wiener Berufsfeuerwehr angerückt, hat den Bereich um den alten Baum gesperrt und diesen umgeschnitten. Das war aus Sicherheitsgründen notwendig geworden: In der Nacht auf  Donnerstag haben unbekannte Täter den Baum mit einer Säge angeschnitten.

Und zwar so  tief, dass der Blauglockenbaum drohte, beim nächsten Windstoß umzustürzen. Laut Feuerwehr war Gefahr im Verzug.  

Im Prater sorgte der Einsatz der Feuerwehr am Donnerstagnachmittag für Aufsehen. Wenn die mit zwei Autos und Blaulicht und samt Polizei auf der Jesuitenwiese (wo man sich gemeinhin ja zum Picknicken, Sonnenbaden oder Sporteln trifft), anrückt, wird geschaut.

Und auch ein bisschen geschimpft. „Wer macht eigentlich so etwas?“, ärgert sich eine Frau, die mit Mann und Kind im Prater spazierte. Das  ist ja  richtig bösartig.“  

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