Nach Attacke in Heiligenstadt: Vier Jugendliche ausgeforscht
Eine unliebsame Begegnung erlebten zwei Freunde (13 und 15 Jahre alt), als sie Ende März diese Jahres am Heimweg waren. Im Bereich des Bahnhofs Wien Heiligenstadt wurden die beiden nämlich von anderen Jugendlichen angesprochen.
Aber die Ansprache erfolgte nicht, um Freundschaft zu schließen. Im Gegenteil. Wie die Polizei berichtet, habe einer der Unbekannten den 15-Jährigen aufgefordert, ihm sein Bargeld zu überlassen.
Als dieser angab, wenig Bargeld zu besitzen und zum Beweis die fast leere Geldbörse zeigen wollte, habe ein anderer aus der Gruppe versucht, dem Burschen diese zu entreißen. Dabei wurde dem 15-Jährigen auch ein Faustschlag ins Gesicht versetzt, sagt die Polizei.
Ein Verdächtiger wegen anderer Delikte in Haft
Die vier Angreifer konnten mit der Geldbörse und wenig Bargeld entkommen und unerkannt flüchten. Allerdings haben die Beamten des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Raub, die Spur der vier Jugendlichen aufgenommen und diese nun ausgeforscht, wie die Polizei vermeldete.
Zwei der Tatverdächtigen, ein 14-Jähriger und ein 15-Jähriger, beides österreichische Staatsbürger, konnten schon Anfang April aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorläufig festgenommen werden und wurden in weiterer Folge in eine Justizanstalt gebracht.
Ein weiterer Beschuldigter, ein 15-jähriger Afghane, befand sich zum Zeitpunkt der Ausforschung aufgrund anderer strafrechtlicher Delikte bereits in Haft. Der vierte Beschuldigte war zum Tatzeitpunkt strafunmündig und wurde auf freiem Fuß angezeigt.
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