Nach Sintflut in Privatschule: Polizei geht von zwei Tätern aus
Das Albertus Magnus Gymnasium.
Zumindest zwei jungen Burschen steht das Wasser, mit dem die Albert-Magnus-Schule in Währing geflutet wurde, langsam bis zum Hals.
Mitte Februar waren die Räumlichkeiten der katholischen Privatschule eines Morgens durch einen Wasserschaden in großen Teilen devastiert vorgefunden worden. Auslöser sollen verstopfte Abflüsse in den oberen Stockwerken gewesen sein.
Ursprünglich war von sechs Verdächtigen die Rede, die Ermittlungen der Polizei haben sich mittlerweile auf zwei Personen zugespitzt.
Zwei Personen ausgeforscht
Wie die Polizei auf KURIER-Anfrage bestätigte, wurden „zwei Tatverdächtige durch die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Martinstraße ausgeforscht“. Dabei handle es sich um einen aktiven Schüler und um einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums.
15 Jahre alte Verdächtige
Die beiden Burschen – sie sind laut Polizei „um die 15 Jahre alt“ – befinden sich weiterhin auf freiem Fuß. Laut Polizei sollen die beiden Jugendlichen während einer Veranstaltung in der Schule die Abflüsse von WC-Anlagen mutwillig verstopft haben.
Die beiden nun Hauptverdächtigen stehen überdies im Verdacht, dass sie versucht haben sollen, weitere Jugendliche zu motivieren, an der Aktion mitzumachen. Nach Angaben der Polizei hätten sich diese schließlich aber nicht zu Tathandlungen hinreißen lassen, deshalb ist aus den ursprünglich sechs mutmaßlichen Tätern im Zuge der Ermittlungen ein Duo geworden.
Nicht geständig
Die Ermittlungen sind damit allerdings noch nicht abgeschlossen, diese werden weiterhin wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung geführt. Einer der beiden Verdächtigen wurde bereits einvernommen, er sei zur Tat nicht geständig, heißt es seitens der Polizei. Eine Stellungnahme des zweiten Verdächtigen sei noch ausständig.
Derzeit geht man in der Schule von einem sechsstelligen Schaden aus, die Renovierungsarbeiten laufen. Allerdings ist die Platznot enorm: Aufgrund des Schadens kann der Elternsprechtag am kommenden Freitag „wegen fehlender Räumlichkeiten“ nur online durchgeführt werden.
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