F├╝r die einen ist es ein Fleischlaberl, f├╝r die anderen der erste U5-Burger.

┬ę Alexandra Schuhai

Chronik Wien

Am Alsergrund gibt's nun den Burger zum U-Bahn-Bau

Neues Take-away-Lokal am Frankhplatz setzt auf Wiener Hausmannskost und Spritzwein.

von Bernhard Ichner

09/29/2021, 06:00 PM

"A Wiener Fleischlaberl", "a scheene Scheibm Kas", Zwiebel, gegrillte Paradeiser, "a Salatblattl" und "Annies Spezialsauce" - das sind die betont heimischen Zutaten des ersten U5-Burgers. Zubereitet wird er unmittelbar ├╝ber der zuk├╝nftigen U5-Endstation Frankhplatz: Im "Annie kocht", das am 4. Oktober an der Ecke Universit├Ątsstra├če/Frankhplatz er├Âffnet. Gut versteckt hinter einem Ger├╝st und dem Bauzaun der U5-Baustelle.

Auf der Karte des schicken neuen Take-aways steht ├Âsterreichische Hausmannskost aus regionalen Produkten. Modern interpretiert werden etwa Wiener Saftgulasch mit Kn├Âdeln, Paprikahenderl mit hausgemachten Nockerln oder Linsentopf mit Gartengem├╝se.

Au├čerdem gibt's herzhafte saisonale Nachspeisen, Fr├╝hst├╝cksangebote ab 7 Uhr Fr├╝h, Prosecco - und diverse Spritzwein-Variationen. Die Preise f├╝r die Gerichte liegen zwischen 4,50 und 9,50 Euro pro Portion. Den Espresso gibt's bereits um 1,20 Euro.

"Kein systemgastronomischer Einheitsbrei"

Mit dem Konzept will Wirt Andreas Schwirtz "eine Alternative zu den Fast-Food-Pizza-Kebab-Angeboten" der Stadt bieten. "Wir setzen dem systemgastronomischen Einheitsbrei ein Ende", sagt er.

F├╝r den Gastronomen, ist der nach Gro├čmutter Annie benannte Imbiss bereits das dritte Lokal am Alsergrund. Schwirtz betreibt auch zwei bekannte Weinbars - das direkt nebenan liegende "Onkel Franz" am Frankhplatz sowie das "Schwirtz" bei der Volksoper.

Wichtig ist ihm dabei nicht nur Regionalit├Ąt, sondern eben auch Nachhaltigkeit. Deshalb setzt man bei den Take-away-Gerichten im "Annie kocht" auf ein Pfandsystem. "Alle Speisen mit dem REX-Zeichen werden hausgemacht und frisch eingerext", erkl├Ąrt der Wirt. Der Pfand kostet 2,50ÔéČ pro Glas. Wird die Verpackung zur├╝ckgebracht, kostet sie aber nichts.

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