Chronik | Wien
15.06.2018

Alte Donau: Stadt Wien kämpft mit 17 Mähbooten gegen Wasserpflanzen

Mähboote entfernen täglich bis zu 100 Tonnen Makrophyten.

Gute Nachrichten für Badegäste an der Alten Donau in Wien: Mit dem "intensivsten Mäh-Einsatz in der Geschichte" seien in zehn Tagen fast 1.000 Tonnen Makrophyten entfernt und damit die meisten Bereiche für Schwimmer und Bootsfahrer von den schnell wachsenden Wasserpflanzen befreit worden, berichtete die MA 45 (Wiener Gewässer) in einer Aussendung am Freitag.

Temperaturen sorgten für enormes Wachstum

Bereits seit Schmelzen der Eisdecke Ende März sind die Mähboote auf der Alten Donau im Einsatz. Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen und die vielen Sonnentage schon im April hätten das Wachstum heuer "enorm beschleunigt". Anfang Juni verdoppelte die Stadt den Mähboot- und Arbeitseinsatz und ist nun mit 17 Booten und 70 Personen im Zweischichtbetrieb im Einsatz.

Der Einsatz der "Mähboot-Armada" zahlt sich aus: Bis Mitte nächster Woche werde die MA 45 die gesamte Alte Donau einmal komplett durchgemäht haben, hieß es in der Aussendung.

Die Wasserpflanzen sind für die gute Wasserqualität des Naturgewässers notwendig, wachsen heuer aber explosionsartig: Echolotmessungen zeigten, dass sie an manchen Stellen bis zu zwei Meter in vier Wochen wachsen, berichtete die MA 45.