Preis für „Alle lieben Ali“: Mit Tiktok-Soap gegen Fachkräftemangel
Mit der Social-Media-Soap „Alle lieben Ali“ zielte der Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (Waff) darauf ab, auf humorvolle und emotionale Art und Weise potenzielle Elementarpädagogen und Elementarpädagoginnen für den Beruf zu begeistern.
In 24 Kurzvideos wurde „Ali“ bereits dabei begleitet, wie er Beruf und Privatleben meistert. Nach „Pflegerin Mary“ ging der Waff mithilfe der Online-Serie zum zweiten Mal auf diesem Wege auf Fachkräftesuche. Ähnlich wie nach der ersten Kampagne rund um „Mary“, konnten sich die Ergebnisse sehen lassen: Mehr als 25.000 Personen haben sich diesmal für pädagogische Berufe interessiert, heißt es in einer Aussendung. Mit 1.200 Bewerbungen für die Elementarpädagogik wurde zudem ein Plus von 71 Prozent erzielt. Die Online-Kampagne selbst erzielte bisher 67 Millionen Aufrufe.
Ziel der Soap sei es, neue Zielgruppen für Berufe wie Pflege und Elementarpädagogik zu gewinnen. Die Recruitingmaßnahmen wurden nun mit gleich zwei Preisen belohnt.
Erster und zweiter Platz
Beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation erreichte die Serie den ersten Platz in der Kategorie Storytelling. Zudem holte „Ali“ Silber bei der CCA-Venus des Creative Clubs Austria. Mit „Alle lieben Ali“ sei es gelungen, „insbesondere junge Menschen mit Kreativität zu erreichen und auf Augenhöhe anzusprechen“, so Stadträtin Barbara Novak (SPÖ).
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