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Chronik Wien
07/13/2020

17-Jähriger schießt auf der Donauinsel mit Waffe

Polizisten brachten ihn erst mit gezogenen Dienstpistolen dazu, aufzugeben. Verdächtiger hatte auch Messer und weitere Waffe dabei.

von Michaela Reibenwein

Er ist erst 17 Jahre alt - und hat schon ein Waffenverbot. Das hielt den Burschen allerdings nicht davon ab, am Sonntag mit einem täuschend echt aussenden Luftdruckgewehr auf der Donauinsel Schüsse abzugeben.

Zeugen alarmierten Polizei

Mehrere Zeugen verständigten gegen 15.45 Uhr den Polizeinotruf und schilderten, dass ein junger Mann mit einer Maschinenpistole in die Luft geschossen und sie bedroht habe. Eine Fahrradstreife der Polizei fand den Verdächtigen rasch im Bereich der Brigittenauer Brücke.

Der Bursch schrie herum und gab mehrere Schüsse ab. Die Beamten zogen daraufhin selbst ihre Dienstwaffen und forderten ihn auf, das Gewehr fallen zu lassen. Dieser Aufforderung kam der Verdächtige zwar nach, doch er weigerte sich, sich auf den Boden zu legen. Die Polizisten mussten Körperkraft anwenden.

Bei der Personendurchsuchung des jungen Mannes fanden die Beamten ein Klappmesser und eine verbotene Waffe - nämlich einen Kugelschreiber mit einer ausfahrbaren, dicken Nadel. Der 17-Jährige, es handelt sich um einen serbischen Staatsbürger, wurde festgenommen. Ein Alkotest ergab rund 1,5 Promille.

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