Chronik | Wien
26.01.2012

10.000 Euro für Hinweise auf Kupferdiebe

Die Wiener Linien haben ein Maßnahmenpaket gegen die dreisten Diebe geschnürt. Neben einer Belohnung gibt es verschärfte Kontrollen.

Immer öfter Schlange stehen in U6-Stationen, aufwendige Reparaturarbeiten, verärgerte Passagiere: Die Wiener Linien wollen die Folgen der immer öfter auftretenden Kupferdiebstähle nicht mehr hinnehmen. Sie schnürten nun ein Maßnahmenpaket, um der Diebe schnell habhaft zu werden. Das bekräftigte die für die Verkehrsbetriebe zuständige Stadträtin Renate Brauner am Donnerstag im Gemeinderat. Quintessenz des Pakets: eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise.

Die Wiener Linien wollen das Problem auch an der Wurzel packen und die Kupferkabel durch andere Materialen ersetzen, bzw. den Austausch vorantreiben - "wo es technisch möglich ist", so Brauner. Sie verwies darauf, dass dies letztendlich ausschließlich die entsprechenden Experten zu entscheiden hätten: "Das ist nicht meine Zuständigkeit, sondern operatives Geschäft."

 

Zutrittskontrollen

Gleichzeitig versicherte Brauner, dass es eine enge Kooperation mit der Polizei gebe und die Mitarbeiter der Wiener Linien informiert und sensibilisiert worden seien, verstärkt auf verdächtige Ereignisse zu achten. Dabei behilflich werden künftig verstärkte Zutrittskontrollen sein. Zudem wird ab sofort zusätzliches Sicherheitspersonal Patrouillengänge auf dem gesamten Wiener U-Bahnnetz durchführen.

Sachdienliche Hinweise an: LKA Wien, Gruppe Urbanz
01-31310-33640 bzw. 33800 (Journaldienst)

Weiterführende Links