Chronik | Welt
06.10.2017

Zugsunglück in Russland: Mehrere Tote und Verletzte

Das russische Ermittlungskomitee bestätigte die Opferzahl und kündigte an, eine Untersuchung zu dem Unglück rund 110 Kilometer östlich von Moskau einzuleiten.

Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Bus sind in Russland mindestens 16 Menschen getötet worden. Das Unglück ereignete sich in der Nacht auf Freitag in der Region Wladimir nordöstlich von Moskau, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde der Region berichtete. Zuvor hatte das Ministerium bekanntgegeben, dass mindestens 19 Menschen getötet worden seien.

Ausschließlich Businsassen

Bei den Opfern handelte es sich nach Angaben des regionalen Innenministeriums ausschließlich um Businsassen. Der Bus war demnach auf dem Weg von St. Petersburg nach Nischni-Nowgorod trotz roter Ampel auf einen Bahnübergang gefahren und habe dort eine Panne gehabt.

Das kasachische Außenministerium erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax, bei den beiden Busfahrern handle es sich um Kasachen, außerdem seien 55 Usbeken in dem Bus gewesen.

Das russische Ermittlungskomitee bestätigte die Opferzahl und kündigte an, eine Untersuchung zu dem Unglück rund 110 Kilometer östlich von Moskau einzuleiten.

Busunfälle kommen in Russland häufig vor. Ende August waren im Süden des Landes 17 Menschen ums Leben gekommen, als ein Bus mit Werftarbeitern ins Schwarze Meer stürzte.