Chronik | Welt
01.04.2018

Vier Menschen in der Meerenge von Gibraltar ertrunken

Sturmwarnung der spanischen Behörden am Sonntag.

In der Meerenge von Gibraltar sind am Sonntag mindestens vier Flüchtlinge bei der Überfahrt von Marokko nach Spanien ertrunken. Wie die spanischen Rettungskräfte mitteilten, wurden vier Tote aus dem Meer geborgen. Ein Flüchtling konnte gerettet werden. Nach seinen Angaben befanden sich insgesamt zwölf Menschen auf dem kleinen Boot, mit dem sie in der Früh von der marokkanischen Küste ablegten.

Über die Nationalität des Überlebenden und der Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Gegen Mittag hatten die Behörden Sturmwarnungen für bis zu Windstärke 7 gegeben. Zwischen dem 1. Jänner und dem 25. März starben nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 120 Menschen bei dem Versuch, über das Meer nach Spanien zu gelangen.