Tsunami: Japaner (16) kriegt Fußball wieder

dapdIn this April 22, 2012 photo, Misaki Murakami stands where his home, which was washed away by the March 11, 2011 tsunami, once stood, while talking on a mobile phone with David Baxter in Alaska, U.S.,  in Rikuzentakata, Iwate Prefecture, northern Japa
Foto: dapd Misaki Murakami erhält seinen verlorenen Ball wieder.

Der Ball wurde an einen Strand in Alaska geschwemmt – ein Strandgutsammler gab ihn dem jungen Fußballfan aus Japan zurück.

Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami wird ein japanischer Jugendlicher demnächst  seinen verlorenen Fußball auf wundersame Art zurück erhalten: Ein Strandgutsammler entdeckte den Ball mehrere tausend Kilometer entfernt an der Küste des Golfs von Alaska, wie der japanische Fernsehsender TBS am Sonntag berichtete.

Botschaft auf dem Ball

dapdIn this April 21, 2012 photo released by The Baxters via Kyodo News, David and Yumi Baxter hold a soccer ball and a volleyball which David found, at their house in the suburbs of Anchorage, Alaska. Kyodo News agency says the teenage owner of the socce Foto: dapd Der Finder, David Baxter, mit seiner Frau Yumi.

Demnach identifizierte der 51-jährige David Baxter den Ball dank einer Botschaft mit dem Namen der Schule, die Mitschüler darauf geschrieben hatten. Seine Frau, die glücklicherweise aus Japan stammt, habe sie übersetzt und den Ort der Schule recherchiert - so habe man den jungen Fußballfan ausfindig machen können.

"Ich bin sehr dankbar, weil ich bisher nichts von meinen Sachen wiedergefunden habe", sagte der 16-jährige Misaki Murakami dem Sender TBS. Das Haus und der gesamte Besitz der Familie waren weggeschwemmt worden, als die riesige Flutwelle am 11. März 2011 seine Heimatstadt Rikuzentakata im Nordosten Japans traf.

Auch Volleyball angeschwemmt

REUTERSA soccer ball, pictured in this NOAA handout photo, washed away during the Japan tsunami has been found on Middleton Island, in the Gulf of Alaska, and eventually could be headed back to the Japanese school grounds it originally came from. REUTERS/ Foto: REUTERS Der Ball des 16-jährigen Misaki.

Auf einem ebenfalls angeschwemmten Volleyball ist die Schrift so schlecht zu lesen, dass der Besitzer bisher nicht ausgemacht werden konnte. Yumi wollesich aber bemühen, auch diesen Ball seinem Besitzer zurückzugeben.

Nach Angaben der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA gehören die Bälle zu den ersten Gegenständen, die nach dem Tsunami in Alaska angeschwemmt wurden und bis nach Japan zurückverfolgt werden konnten.

(dpa, apa / ep) Erstellt am
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