epa03827172 A combined picture handout provided by Spanish Civil Protection on 16 August 2013 shows an yet unidentified fish found on 16 August by the inhabitants of Villaricos village in Almeria, Spain. The fish of four to five meters lenght is in an advanced state of decomposition. EPA/MARIA SANCHEZ / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

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Spanien
08/24/2013

Wildkatze abgängig, Monsterfisch angespült

In Andalusien wird Jagd auf einen mutmaßlichen Panther gemacht und es wurde ein vier Meter langes Meerestier - angeblich mit Hörnern - angespült.

von Marie North

Aus Andalusien kommen an diesem Wochenende kuriose Nachrichten aus dem Reich der Tiere: Da wäre einmal das "gehörnte Seemonster" bei Almeria. Fotos eines Kadavers, der in der vergangenen Woche an den Strand des spanischen Ortes Villaricos gespült wurde, sorgen für Spekulationen bei den örtlichen Medien. Zu sehen ist ein Meerestier, rund vier Meter lang und möglicherweise mit Hörnern ausgestattet – laut lokalen Medien ein "gehörntes Seemonster".

Der Verwesungsprozess scheint schon eingesetzt zu haben, das Tier wurde laut Welt online ob der Geruchsbelästigung von Behördenmitarbeitern vergraben.

Ein Mutantenfisch, eine Riesenseeschlange, ein prähistorisches Meerestier? Die Erklärung dürfte aber relativ banal sein: Für Gary Griggs, einem US-Meeresbiologen, könnte es sich um einen Riemenfisch handeln. Das erklärte der Experte zumindest derHuffington Post. Riemenfische sind große schlangenförmige Knochenfische, die bis zu siebzehn Meter lang werden können. LautWikipediaist der Mythos der Seeschlange darauf zurückzuführen.

Schwarzer Panther auf Abwegen

Seit Tagen wird außerdem in einem Naturschutzpark nahe der Stadt Berja - nur wenige Kilometer von Almeria entfernt - nach einer mysteriösen Wildkatze gesucht. Drei Polizisten und drei Umweltbeauftragte sind mit Nachtsichtkameras und fleischbestückten Fallen unterwegs.

"Nach Beschreibungen von Augenzeugen ist es ein Panther, aber wir sind nicht sicher."

Jacinto Navarro, Mitarbeiter der Regionalregierung von Andalusien

In die aufgestellten Fallen tappten bislang nur ein Fuchs und eine Hauskatze - unbeabsichtigt versteht sich. Es habe "absoluten Vorrang", das Wildtier lebendig zu fangen, sagte Navarro. Wenn der Panther gestellt wird, wollen Tierschützer die Katze mit einem Betäubungsgewehr ruhigstellen und einem Zoo übergeben.

Niemand gab bis zum Freitag an, ihm sei ein Panther entlaufen. "Wir vermuten, jemand, der ihn als Haustier hielt, hat ihn ausgesetzt", sagte der Regierungsmitarbeiter.

Potentielle Gefahrenzone

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