Chronik | Welt
26.01.2015

Nach Möwenattacke verzichtet Papst auf Tauben

Franziskus beendet nach dem Tauben-Gemetzel eine jahrelange Tradition.

Der Papst lässt Luftballons statt Friedenstauben fliegen. Ein Jahr nachdem zwei Tauben von einer Möwe und einer Krähe auf dem Petersplatz attackiert wurden, hat der Vatikan eine jahrelange Tradition beendet.

Beim Angelusgebet von Papst Franziskus ließen Kinder der italienischen katholischen Aktion am Sonntag am Petersplatz in Rom Luftballons in den Himmel steigen.

"Diese Ballons drücken Frieden aus", sagte der 78-jährige Papst nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa. Bisher hatten Kinder, die neben dem Papst am Fenster seines Arbeitszimmers des apostolischen Palastes standen, regelmäßig am letzten Januarsonntag zwei weiße Tauben als Symbol für den Frieden fliegen lassen. Nach der Möwenattacke hatten Tierschützer diese Tradition kritisiert.

Attacke auf Friedenstauben:

Raubtiere töten Friedenstauben

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Pope Francis looks as a boy and a girl release two

A dove which was freed by children flanked by Pope…

A dove released during an Angelus prayer conducted

A dove which was freed by children flanked by Pope…

A dove which was freed by children flanked by Pope…

A dove which was freed by children flanked by Pope…

A dove which was freed by children flanked by Pope…