Chronik | Welt
16.08.2017

Innviertel: 74 Rinder bei Scheunenbrand gerettet

Ein Teenager entdeckte das Feuer. Acht Tiere starben.

74 Rinder hat die Feuerwehr am Dienstag in St. Willibald (Bezirk Schärding) bei einem Brand auf einem Hof gerettet, für acht Kälber kam die Hilfe zu spät. Die 13-jährige Tochter der Besitzer entdeckte gegen 17.00 Uhr die Flammen durch ein kleines Fenster der Scheune, als sie ihren Hund fütterte. Sie alarmierte ihren Opa, dieser die Feuerwehr, teilte die oö. Polizei am Mittwoch mit.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der obere Teil des Gebäudes in Vollbrand, berichtete die Bezirksfeuerwehr Schärding. Im unteren Bereich waren rund 80 Tiere eingestellt. Sechs Atemschutztrupps gelang es, 14 Kälber und 60 Stiere zu retten, zum Teil wurden die Rinder aus dem Stall getrieben, zum Teil konnten sie durch Frischluftzufuhr im Gebäude bleiben. Acht Kälber verendeten.

Zwölf Feuerwehren mit 80 Mann im Einsatz

Insgesamt waren zwölf Feuerwehren mit 80 Mann im Einsatz, die große Hitze machte den Helfern zu schaffen. Verletzt wurde niemand. Die Scheune brannte aus, das Wohn- und andere Nebengebäude blieben unbeschadet. Der Dachstuhl musste mit einem Kran entfernt werden, um die letzten Glutnester löschen zu können, so die Feuerwehr. Die Schadenshöhe sowie die Brandursache waren vorerst unbekannt.