A man passes by a sign that reads peace near Ledra street checkpoint in southern part of divided capital Nicosia, Cyprus, Wednesday, Jan. 25, 2012. U.N. Secretary-General Ban Ki-moon says two days of talks with rival Greek and Turkish Cypriot leaders have ended with limited progress. Ban attended talks between representatives of the two groups on Monday and Tuesday just outside New York, but he emphasizes that the negotiations were led by the Greek and Turkish Cypriots, not the U.N.(Foto:Petros Karadjias/AP/dapd)

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Friedens-Index
06/12/2013

Österreich ist das viertsicherste Land der Welt

Laut dem „Global Peace Index“ lebt man in Österreich sicherer als in Deutschland oder der Schweiz.

Europa ist der friedlichste Kontinent der Welt, Island das sicherste Land der Erde – diese Ergebnisse hat der "Global Peace Index 2013" zutage gefördert. Laut dem am Dienstag in New York vorgestellten Ranking schneidet Österreich in puncto Militärausgaben, Achtung der Menschenrechte, Bedrohung durch terroristische Anschläge, Zahl der Gewaltverbrechen und Struktur des Sicherheitsapparates mittlerweile besser ab als die Schweiz und liegt deutlich vor dem Nachbarn Deutschland.

Die Krisengebiete der Erde sind naturgemäß auf den hinteren Rängen zu finden: Afghanistan, Somalia,Syrien und der Irak gelten als die gefährlichsten Länder der Welt. Am anderen Ende der Skala findet sich Island: Wie schon im Vorjahr gilt der Inselstaat weltweit als sicherstes Land, gefolgt von Dänemark und Neuseeland - auf Platz vier folgt bereits Österreich, das sichgegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessern konnte.

Weniger Friede auf der Welt

Österreich schneidet in dem Ranking mittlerweile sogar besser ab als die Schweiz, die einen Platz dahinter liegt - und liegt deutlich vor dem Nachbarn Deutschland, das auf Platz 15 landet. Aber selbst in Teilen Europas, dessen Staaten 13 der ersten 20 Plätze belegen, herrschten laut der Studie im Vorjahr verglichen mit 2011 weniger friedliche Rahmenbedingungen. Grund seien vor allem die wirtschaftlichen Probleme in einigen EU-Staaten. Sie hätten Länderbewertungen etwa in den Bereichen Kriminalität, gewaltbereite Proteste oder politische Instabilität sinken lassen. Als Beispiele nennt die Studie Spanien und Portugal.

Insgesamt ist die Welt im vergangenen Jahr der traditionellen Studie des "Institute for Economics and Peace" (IEP) zufolge ein weniger friedlicher Ort geworden. Konflikte haben sich insbesondere im Nahen Osten und Afrika verschärft. Seit 2008 habe sich die Bewertung von über 100 Ländern verschlechtert, während nur knapp 50 Nationen Schritte in Richtung Frieden gemacht hätten. Grund dafür seien die gestiegene Zahl an Tötungsdelikten, höhere Militärausgaben und eine wachsende politische Instabilität.

USA nur auf Platz 99

Die USA landen im Index der friedlichsten Nationen auf Rang 99. Grund sind die vielen Gefängnisinsassen, hohen Militärausgaben, die Beteiligung an mehreren internationalen Konflikten, eine hohe Zahl an Tötungsdelikten sowie die waffenfreundliche Gesetzeslage. Insgesamt sind 162 Länder untersucht worden; als Datengrundlage dienen den Studienautoren nach eigenen Angaben unter anderem Informationen der Weltbank und diverser UN-Organisationen.

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