Erdbeben von 6,4 in der Region Fukushima

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Erneut hat ein starkes Erdbeben den Nordosten Japans erschüttert. Seit Tagen bedrohen dort auch Überschwemmungen die Menschen.

In der Region Fukushima folgt eine Naturkatastrophe der anderen. Am Samstagabend erschütterte ein starkes Erdbeben den Nordosten Japans. Und das, nachdem die Gegend von Erdrutschen und heftigen Überschwemmungen heimgesucht wurde (siehe Bilder).

Das Meteorologische Institut des Landes gab die Stärke des Bebens mit 6,4 an, eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Das Beben war auch in der Hauptstadt Tokio zu spüren, Hochhäuser schwankten. Verletzte oder Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Das Zentrum des Bebens habe vor der Küste der Provinz Fukushima 40 Kilometer unter dem Meeresboden gelegen, hieß es.

AKW Fukushima

Der Betreiber Tepco kündigte direkt nach dem Beben an, es werde geprüft, ob neue Schäden an der Atomruine in Fukushima entstanden. Den Nordosten Japans hatte am 11. März ein Beben der Stärke 9,0 erschüttert. Es hatte eine riesige Flutwelle ausgelöst, die Tausende Menschenleben forderte und die Atomkatastrophe im Kernkraftwerk von Fukushima zur Folge hatte.

Erstellt am 05.12.2011