Chronik | Welt
19.07.2017

Argentinien will 1.800 Kilo Kokain verbrennen

Argentiniens Präsident Macri will an der Verbrennung teilnehmen.

An der Verbrennung eines der größten Kokainfunde in der Geschichte des Landes will auch der argentinische Präsident Mauricio Macri teilnehmen. "Den Kampf gegen die Drogen ist aufwendig und wird uns noch viele Jahre beschäftigen", sagte Macri vor der für Mittwoch geplanten Aktion. Wie die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, handelt es sich um rund 1.800 Kilo Kokain. Den größten Teil entdeckten die Ermittler vor einem Monat in der 650 Kilometer südlich von Buenos Aires gelegenen Stadt Bahia Blanca.

Bei dem Fund im Wert von insgesamt über 60 Millionen Dollar (knapp 52 Mio. Euro) handelt es sich um den größten seit 25 Jahren in Argentinien. Die Ermittler vermuten, dass die Gegend um Bahia Blanca Drogenkartellen als Drehscheibe dient, um das Kokain per Luft und Landweg weiter zu transportieren. 17 Verdächtige seien bisher festgenommen worden, bei vier von ihnen soll es sich um Mitglieder des mexikanischen Drogenkartells von Michoacan handeln.