Chronik | Welt
25.10.2018

Mindestens 17 Tote bei Sturzflut in Jordanien

Die Wassermassen rissen einen Schulbus mit.

Eine Sturzflut hat in Jordanien am Donnerstag einen Schulbus mit sich gerissen und mindestens 17 Menschen getötet, die meisten davon Schüler. Zahlreiche weitere Schüler seien bei dem Vorfall in der Nähe des Toten Meeres verletzt worden, sagte ein Vertreter des jordanischen Zivilschutzes.

"Starker Regen hat eine Sturzflut nahe dem Toten Meer verursacht, die einen Schulbus mit 37 Schülern und sieben Aufpassern weggespült hat", erklärte der Zivilschutzmitarbeiter. Rettungsarbeiter würden weiter nach Überlebenden suchen, fügte er hinzu. Die israelische Armee half nach eigenen Angaben mit Hubschraubern und Soldaten bei der Suchaktion.

Das Tote Meer ist von steilen Talhängen umgeben. Diese sind häufig Schauplatz von Sturzfluten und Erdrutschen sind.