Was das Scheitern des Getreidedeals für den Welthunger bedeutet

Was das Scheitern des Getreidedeals für den Welthunger bedeutet
Weltweit leidet mehr als eine Milliarde Menschen an Unterernährung oder Hunger, ein Scheitern des Ukrainedeals für den Weizenexport würde die Situation noch einmal verschärfen

Heute Nacht läuft das Abkommen aus, durch das die Ukraine trotz russischer Blockade der Schwarzmeerhäfen Nahrungsmittel, vor allem Weizen, exportieren konnte. Wird es nicht verlängert, wird das die aktuelle Lebensmittelknappheit und den weltweiten Hunger verstärken.

Russland sieht derzeit keinen Grund, das Abkommen zu verlängern, solange nicht bestimmte Bedingungen Russlands erfüllt werden: Darunter die Anerkennung der russischen Annexion der Krim und der Unabhängigkeit der prorussischen Separatistengebiete in der Ostukraine.

Die Ukraine lehnt diese Forderungen ab. Derzeit versuchen die EU, die Türkei und die UNO das Abkommen dennoch zu retten, zuletzt hatte auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa im Rahmen des BRICS-Gipfels versucht, Russlands Präsidenten Putin zum Einlenken zu bewegen. Bis Redaktionsschluss dieser Aufgabe gab es kein Anzeichen auf eine rasche Lösung dieses Konflikts.

Dabei nimmt der Hunger weltweit dramatisch zu:

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