Mrs. Trump  trug den  weißen Hut am 24. April 2018 bei der Begrüßung von Präsident Macron im Weißen Haus

© APA/AFP/LUDOVIC MARIN

Chronik Welt

Warum Melania Trump auf ihrem weißen Hut sitzen blieb

Die Ex-First-Lady wollte 250.000 Dollar in Kryptowährung, die aber während der Auktion bis Mittwoch abstürzte.

01/26/2022, 03:13 PM

Vor Weihnachten hatte Melania Trump angekündigt, dass sie jetzt in Kunst mache und NFTs versteigern wolle. Das sind nicht ersetzbare, digital geschützte Objekte auf Grundlage der Blockchain-Technologie.

Im Dezember veräußerte die ehemalige First Lady das digitale Werk des französischen Künstlers Marc-Antoine Coulon, ein „atemberaubendes“ Aquarell, das „Mrs. Trumps kobaltblaue Augen verkörpert und dem Sammler ein Amulett zur Inspiration bietet“. In genau diesen Worten wurde das digitale Bild beworben, über den Preis ist nichts bekannt.

Bis 25. Jänner, also Dienstag, wollte Melania Trump dann einen weißen, von ihr handsignierten Hut mit einem Bild von sich versteigern lassen. Zum Ausrufungspreis von sage und schreibe 250.000 Dollar, zahlbar in der Kryptowährung SOL (Solana Blockchain).

Laut New York Times war auch diese Versteigerung ein Flop. Denn es gingen gerade einmal fünf Gebote ein, das höchste lag bei rund 1.800 Token, was einem Wert von 170.000 Dollar entsprochen hätte.

Den Hut des Designers Hervé Pierre mit breiter Krempe hatte Melania beim Staatsbesuch von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seiner Frau Brigitte 2018 aufgehabt.

Melania Trumps großes Pech während dieser Auktion war nicht nur mangelndes Käuferinteresse, sondern auch die Tatsache, dass der SOL rapide an Wert verlor. Zum Start der Auktion war ein Token noch mit 170 Dollar bewertet, am Ende nur noch mit 95 Dollar.

Melania Trump muss nun Schadenfreude und Häme über sich ergehen lassen. Die 51-Jährige hatte nämlich verlautbaren lassen, dass „ein Teil“ dieser Einnahmen Pflegekindern gespendet würde. Über die Höhe dieser Summe gibt es keinerlei Auskunft. Viele Kritiker der Familie Trump nennen dieses Geschäftsmodell deshalb „schäbig “ und „schamlos“.

Susanne Bobek

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