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Waldbrände: Spanien ruft „Notstand nationaler Tragweite“ aus

Dies gilt für die Hauptstadtregion Madrid und die nahe gelegene Provinz Ávila.
Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung geht bei Nacht durch ein brennendes Waldgebiet.

Wegen der verheerenden Waldbrände in Spanien hat die Regierung für zwei Regionen den „Notstand nationaler Tragweite“ ausgerufen. Dieser gilt ab sofort für die Hauptstadtregion Madrid sowie in der nahe gelegenen Provinz Ávila, teilte das Innenministerium in der Nacht auf Freitag mit. 

Durch die Ausrufung des Notstands können mehr Mittel im Kampf gegen die Flammen mobilisiert werden. U.a. wird die Einsatzleitung automatisch in die Hände einer militärischen Kriseneinheit gelegt.

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In den vergangenen Tagen sind in Spanien zahlreiche Brände ausgebrochen. Vor allem ein außer Kontrolle geratener Waldbrand westlich von Madrid besorgt Einsatzkräfte und Anrainer. 

Am Donnerstag wurde deshalb für 3.500 Menschen eine Evakuierung angeordnet. Bereits am Vortag hatten die Behörden in Gemeinden südwestlich der spanischen Hauptstadt wegen eines weiteren Brandes Evakuierungen verfügt. Insgesamt mussten rings um Madrid bereits 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Durch Waldbrände sind in Spanien in diesem Jahr bereits 125.000 Hektar Land verbrannt.

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