Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Waldbrände in Ostbelgien laut Behörden „eingekreist“

Es kam zu keiner Ausbreitung in Richtung Deutschland.
Feuerwehr

Der massive Waldbrand in Ostbelgien nahe der Grenze zu Deutschland ist nach Behördenangaben „eingekreist“ worden. Die Flammen breiteten sich nicht weiter Richtung Deutschland aus, sagte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, am Mittwoch. 

Die Lage im Naturschutzgebiet Hohes Venn bleibe allerdings kompliziert, fügte Hosmans hinzu. Der Brand sei an mehreren Stellen wieder aufgeflammt. Im Tagesverlauf solle das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

„Wenn möglich“ solle dies mit Unterstützung aus der Luft geschehen. Unter anderem die deutsche Bundeswehr hatte am Montag zwei Hubschrauber mit Löschwasserbehältern in das Gebiet geschickt. Das Feuer ist der größte Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911. Im Eifelort Monschau in Nordrhein-Westfalen mussten wegen des Brandes zeitweise zwei Straßenzüge mit etwa 30 Bewohnern evakuiert werden. Am Dienstag warnte die Gemeinde vor „gesundheitlichen Gefahren“ infolge der Rauchentwicklung durch den Brand im Nachbarland.

Belgien leidet in diesem Sommer wie große Teile Europas unter Hitze und Trockenheit. Der vom Menschen verursachte Klimawandel sorgt nach Einschätzung von Wissenschaftern für längere Hitzewellen und Dürren. Diese trocknen die Vegetation aus und begünstigen so Waldbrände.

Kommentare