Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Vater soll Säugling geschüttelt und in Kindersitz zu Boden geworfen haben

Ein Vater soll in Würselen bei Aachen sein zwei Monate altes Baby mitsamt Kindersitz aus einem Hausflur geworfen und anschließend geschüttelt haben.
Nahaufnahme der nackten Füße eines Babys in einer Babyschale.

Am Sonntag, dem 19. Juli, soll es in Würselen in der Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen) zu einem folgenschweren Vorfall gekommen sein: Ein Vater wurde von Anwohnern dabei beobachtet, wie er sein zwei Monate altes Kind zunächst mitsamt dem Auto-Kindersitz zu Boden geworfen und den Säugling anschließend auf offener Straße geschüttelt haben soll. 

Vater bei Misshandlung von Säugling beobachtet

Wie der WDR unter Berufung auf Informationen der Staatsanwaltschaft Aachen berichtet, soll der Familienvater sein Baby, das sich zu dem Zeitpunkt in einem Auto-Kindersitz befand, aus einem Hausflur in Richtung Straße geworfen haben. Nach Angaben von Anwohnern soll der Mann den Säugling anschließend aus der Babyschale genommen und ihn auf offener Straße geschüttelt haben, während er weiterging. 

Die Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, reagierten sofort und setzten laut Staatsanwaltschaft einen Notruf ab.

Vater verhaftet Ermittlungen laufen

Der Säugling wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt, schwebt nach bisherigen Angaben jedoch nicht in Lebensgefahr. Laut dem WDR-Bericht wurde der Mann inzwischen festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der schweren Kindesmisshandlung. 

Der Staatsanwaltschaft Aachen zufolge leben die Eltern des zwei Monate alten Kindes getrennt. Ob der Vater ein Umgangsrecht mit seinem Kind hatte, ist bislang nicht bekannt.

Kommentare