Pferdekutsche prallt gegen Baum: Frau (73) tot, 12 Personen verletzt
Schweiz: Bei einem Manöver stürzte eines der drei Pferde und die Kutsche prallte gegen einen Baum. Eine 73-Jährige kam dabei ums Leben, 12 Personen wurden verletzt.
Am Samstagnachmittag, dem 15. August, ereignete sich im Val Roseg im Schweizer Kanton Graubünden ein folgenschwerer Unfall mit einer Pferdekutsche. Dabei kam eine Person ums Leben, zwölf weitere Fahrgäste wurden verletzt, zwei davon schwer.
Pferd stürzt bei Manöver
Wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Presseaussendung mitteilte, war eine etwa 40-köpfige Reisegruppe gegen 15.00 Uhr mit einer Pferdekutsche, an der zwei Wagons angehängt waren, in einem Waldgebiet auf der Rückkehr von einem Ausflug. Auf einem Streckenabschnitt mit Gefälle bemerkte der Kutscher, dass die Bremsleistung nicht ausreichte. Er entschied sich dazu, auf einen flacheren Ausstellplatz auszuweichen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Doch bereits zu Beginn des Manövers stürzte eines der drei Pferde und das Gespann war nicht mehr zu lenken.
Kutsche mit rund 40 Fahrgästen kracht gegen Baum
Wie die Polizei weiter berichtet, kollidierte die Kutsche mit einem Baum am Wegesrand. Der Aufprall war so heftig, dass einige Insassen aus dem Gefährt geschleudert wurden. Eine 73-jährige Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Weitere zwölf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
73-Jährige stirbt noch am Unfallort
Drei Hubschrauber und vier Rettungswagen rückten an, um die Verletzten in umliegende Spitäler zu überführen. Die unverletzten Mitglieder der Reisegruppe wurden von einem Krisenteam psychologisch betreut.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände und den Hergang des Kutschenunfalls.
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