© APA/AFP/NOEMI CASSANELLI

Chronik Welt
06/13/2019

Über 48 Grad halten Indien in Atem

Rekordtemperaturen sorgen zurzeit in Indien für mehrere Tote und kilometerlange Staus in kühlere Gebiete.

von

Eine unbarmherzige Hitzewelle sorgt derzeit im Norden Indiens für unerträgliche Temperaturen. Bereits seit zwei Wochen herrschen Temperaturen, die mehrere Tote forderten. So starb vor zehn Tagen ein Bauer an den Folgen eines Hitzschlags, am Dienstag kamen vier Menschen in einem Zug wegen der Hitze ums Leben.

Rekordtemperaturen

In der indischen Hauptstadt New Delhi wurden zuletzt 48 Grad gemessen, unter denen die rund 21 Millionen Bürger leiden müssen. Als Folge der Hitzwellle entstanden Staus in Richtung kühlerer Gebiete. Aber auch in den anderen Großstädten im Norden wie Churu, Banda und Allahabad werden derzeit mindestens 48 Grad gemessen. In der Stadt Churu erreichte das Thermometer im Juni bereits zweimal 50 Grad. Als Folge der Hitzwelle steigt der Stromverbrauch an, vorhandene Klimanlagen laufen quasi im Dauerbetrieb.

Besonders schlimm trifft die Hitze Menschen und Berufsgruppen, die ihre Tätigkeiten großteils auf der Straße ausüben, also Tagelöhner, Bauarbeiter oder Straßenverkäufer.