Schüsse an türkischer Schule: Mindestens 16 Verletzte
Zusammenfassung
- Ein 19-jähriger Ex-Schüler eröffnete an einer Schule in Siverek, Türkei, mit einem Jagdgewehr das Feuer und verletzte mindestens 16 Menschen.
- Unter den Verletzten sind zehn Schüler, vier Lehrer, ein Polizist und eine Kantinenkraft; der Angreifer beging Suizid, als die Polizei eingriff.
- Die Schule wurde evakuiert, Spezialkräfte sicherten das Gelände, und Schusswaffenangriffe an Schulen sind in der Türkei selten.
Bei einer Schusswaffenattacke in einer Schule im Südosten der Türkei sind zahlreiche Personen verletzt worden, die meisten davon Schüler. Ein Jugendlicher eröffnete Dienstagfrüh das Feuer und verletzte mindestens 16 Menschen, darunter auch mehrere Lehrer, bevor er Suizid beging, sagte Provinzgouverneur Hasan Şildak. Der 19-jährige ehemalige Schüler benutzte bei dem Angriff in der Region Sanliurfa ein Gewehr.
Fernsehbilder zeigten fliehende Schüler und zahlreiche Sicherheitskräfte vor der Schule in der Stadt Siverek. Ein Zeuge schilderte der Nachrichtenagentur IHA, der Angreifer habe zunächst wahllos auf dem Schulhof auf Menschen geschossen, anschließend habe er auch im Inneren der Schule Schüsse abgefeuert.
Mehrere Verletzte im Spital
Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus im Bezirk Siverek gebracht, so Şildak. Zwölf von ihnen befanden sich am Vormittag noch im Krankenhaus. Der Angreifer beging Suizid, als die Polizei versuchte, ihn am Tatort festzunehmen, fügte Şildak laut Reuters hinzu.
Wie das türkische Innenministerium mitteilte, gebe es bisher insgesamt 16 Verletzte - vier Lehrer, zehn Schüler, ein Polizist und eine Person aus dem Kantinenpersonal. Die Schule sei evakuiert worden.
Angreifer mit Jagdgewehr bewaffnet
Dem Privatsender NTV zufolge war der frühere Schüler mit einem Jagdgewehr bewaffnet in die Oberschule in der Provinz Sanliurfa eingedrungen. Spezialeinheiten, die zu der Bildungseinrichtung entsandt worden waren, hätten die Schüler in Sicherheit gebracht.
Spezialkräfte hätten versucht, den Angreifer zum Aufgeben zu bewegen. Fernsehaufnahmen zeigten Rettungswagen vor dem Schulgebäude, aus dem Schüler flüchteten. Schusswaffenangriffe an Schulen sind in der Türkei selten.
Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums.
Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.
- Rat auf Draht ist die österreichische Notrufnummer für Kinder und Jugendliche. Die Nummer ist unter 147 rund um die Uhr anonym und kostenlos erreichbar.
- Die Ö3-Kummernummer ist unter 116 123 täglich von 16 bis 24 Uhr und ebenfalls anonym erreichbar.
- Die Telefonseelsorge ist unter der kostenlosen Telefonnummer 142 rund um die Uhr als vertraulicher Notrufdienst jeden Tag des Jahres erreichbar.
- Auf der Website www.bittelebe.at finden Angehörige/Freunde von Menschen mit Suizidgedanken Hilfe.
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