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Frankreich: Flugzeug mit Fallschirmspringern an Bord abgestürzt

Ein Flugzeug mit Fallschirmspringern an Bord ist in der Nähe der Stadt Nancy in ein Wohngebiet gestürzt.
Das Blaulicht eines Einsatzfahrzeugs leuchtet hell.

Zusammenfassung

  • Nahe Nancy ist am Sonntag im Vorort Tomblaine ein Kleinflugzeug abgestürzt, zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz.
  • Der Präfekt von Meurthe-et-Moselle bestätigte elf Tote, darunter laut Berichten möglicherweise der Pilot, fünf Fluglehrer und fünf Kursteilnehmer.
  • Bei der abgestürzten Maschine soll es sich um eine in Deutschland registrierte Pilatus PC-6 für Fallschirmsprünge handeln; die Unglücksursache ist noch unklar.

Bei einem Flugzeugabsturz im Osten Frankreichs sind am Sonntag elf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden ereignete sich das Unglück gegen 11 Uhr in Tomblaine bei Nancy im Département Meurthe-et-Moselle. Die Maschine stürzte auf eine Wiesenfläche in der Nähe eines Wohngebiets.

Wie der französische Sender BFMTV berichtet, befanden sich insgesamt elf Personen an Bord: der Pilot sowie zehn Passagiere. Laut französischen Medien handelte es sich dabei um fünf Fallschirmsprunglehrer und fünf Teilnehmer eines Schnupperkurses. Das Flugzeug war demnach für einen Fallschirmsprung im Einsatz. 

Widersprüchliche Berichte zu weiteren Insassen

Während offizielle Stellen von elf Insassen ausgehen, berichtet die Regionalzeitung L’Est Républicain, dass sich möglicherweise weitere Personen an Bord befanden, von denen sich drei retten konnten. Diese Angaben sind bislang jedoch nicht bestätigt.

Am Unfallort sind weiterhin zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. In der Umgebung kam es laut Medienberichten zudem zu Stromausfällen. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, das Gebiet rund um die Salvador-Allende-Straße zu meiden, um die Einsatzarbeiten nicht zu behindern.

Bei der Maschine handelte es sich offenbar um eine in Deutschland registrierte Pilatus PC‑6, die häufig für Fallschirmsprünge eingesetzt wird. Die Ursache des Unglücks ist derzeit noch unklar, zudem besteht laut Einsatzkräften am Wrack eine erhöhte Explosionsgefahr.

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