Chronik | Welt
10.07.2018

Thailändische Höhle: Das Drama in Zahlen

Vier Kilometer bis zum Höhlenausgang.

Die Rettung der in einer thailändischen Höhle gefangenen Fußballer hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Zehn Zahlen:

4 Kilometer lang ist in etwa die Strecke, die die Buben, ihr Trainer und die Rettungstaucher bis zum Höhlenausgang zurücklegen mussten. Das geben die Behörden an Ort und Stelle an. Nach Schätzungen der Retter des British Cave Rescue Council, die auch dort sind, soll Tageslicht etwa zwei Kilometer vom Aufenthaltsort entfernt sein.

9 Tage mussten die Fußballer im Dunkeln warten, bis sie von Tauchern entdeckt wurden. Bis dahin waren sie von der Außenwelt abgeschnitten.

11 Jahre alt ist der jüngste der Fußballspieler, der nach Medienberichten den Spitznamen "Titan" trägt. Er, ein weiterer Spieler und der Trainer wurden als Letzte gerettet.

13 Fußballer umfasst die Mannschaft, die in der Höhle eingeschlossen war. Wassermassen versperrten den zwölf jungen Spielern und ihrem 25 Jahre alten Trainer den Rückweg.

15 Prozent: Auf diesen Anteil an der Luft war der Sauerstoffgehalt am Aufenthaltsort der Gruppe in etwa abgesunken. Normalerweise liegt er bei 21 Prozent.

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23. Juni ist der Tag, an dem das Team die Höhle betrat - nach Medienberichten zugleich der Geburtstag eines der Spieler. Die Buben sollen Snacks zum Feiern mit in die Höhle genommen haben.

38 Jahre alt war der frühere Marinetaucher, der bei seinem Einsatz starb. Er brachte Beatmungsflaschen in die Höhle und verlor auf dem Rückweg wegen Sauerstoffmangels das Bewusstsein.

40 Zentimeter mussten die Rettungstaucher mit den Buben angeblich an der engsten Stelle auf dem Weg durch die Höhle passieren.

50 Kilometer südlich der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non liegt die Provinzhauptstadt Chiang Rai. Dorthin kamen die Geretteten ins Krankenhaus. Thailands Hauptstadt Bangkok ist 860 Kilometer entfernt - etwa so weit wie die Autostrecke zwischen Lübeck und München.

800 bis 1.000 Meter liegt in etwa die Stelle unterhalb der Erdoberfläche, an der die Gruppe in der Höhle ausharren musste. Das geben die britischen Höhlenretter an.