Wegen hoher Treibstoffkosten: US-Airline steht vor dem Aus
Die US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines steht Insidern zufolge unmittelbar vor dem Aus, nachdem ein massiver Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Krieges die Sanierungspläne zunichte gemacht hat.
Die Treibstoffkosten haben sich bis Ende April auf rund 1,19 Dollar pro Liter verdoppelt und damit die ursprünglichen Kalkulationen der Airline für den Weg aus der Insolvenz über den Haufen geworfen.
Erstes Opfer der wirtschaftlichen Auswirkungen vom Iran-Krieg
Spirit wäre damit in der Luftfahrtbranche das erste direkte Opfer der wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts. US-Präsident Donald Trump erklärte, das Weiße Haus habe dem Unternehmen und seinen Gläubigern ein letztes Rettungsangebot vorgelegt. Die Regierung bietet Kreisen zufolge eine Finanzierung in Höhe von 500 Millionen Dollar an – im Gegenzug für Optionsscheine auf 90 Prozent der Anteile.
Da die Gespräche jedoch ins Stocken geraten sind, bereitet sich die Fluggesellschaft laut mit dem Vorgang vertrauten Personen auf eine Einstellung des Flugbetriebs in der kommenden Nacht vor.
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