Flugzeug musste zwischenlanden: Mann belästigte Mitreisende und übergab sich
Ein betrunkener Passagier soll auf einem Flug von Berlin dermaßen randaliert haben, dass der Flieger am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zwischenlanden musste. Der 43-Jährige habe sich nach dem Start aggressiv verhalten und soll Mitreisende in "in nicht akzeptabler Weise" belästigt haben, wie die Polizei mitteilte.
Zudem habe er sich im Flieger übergeben müssen. Wie Ryanair in einem Statement am Freitag mitteilt, forderte die Besatzung vorsorglich polizeiliche Unterstützung an, weshalb der Pilot zwischenlandete.
Mann randalierte im Flugzeug: Pilot musste zwischenlanden
Er wurde den Angaben zufolge auf dem Flugfeld von der Polizei aus dem Flieger geholt. Anschließend musste Gepäck entladen werden, um an das Gepäck des Randalierers zukommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Dazu habe die Maschine für längere Zeit auf dem Rollfeld gestanden, während die Passagiere im Flugzeug gewartet hätten. Anschließend habe der Ryan-Air-Flieger seine Reise ans Ursprungsziel Alicante in Spanien fortsetzen können.
Der Mann muss sich nach dem Vorfall am Mittwoch wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verantworten, wie es weiter hieß. Ob er anschließend die Heimreise antrat oder sich einen neuen Flieger ans Urlaubsziel buchte, ist nicht bekannt. Welche Kosten der Fluggesellschaft durch den Umweg entstand und ob der Mann dafür haften muss, blieb unklar.
"Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und wird weiterhin konsequent gegen ungebührliches Verhalten vorgehen, um sicherzustellen, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder in einer respektvollen und stressfreien Umgebung reisen können – frei von unnötigen Störungen", teilte die Fluglinie weiters mit.
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