Esel Tina und Moritz, Gut Aiderbichl

© Gut Aiderbichl

Chronik Welt
06/18/2021

Rührend: Esel rettet Artgenossen von Autobahn

Auf einer Autobahn im Oman spielten sich rührende Szenen ab. Mit Selbstverteidigungstipps gegen Esel.

Rührende Szenen auf einer Autobahn im Oman: Regungslos liegt ein Esel, der offensichtlich auf den Hinterbeinen verletzt ist, auf der Straße. Da kommt ihm sein Artgenosse zur Hilfe, packt das verletzte Tier mit den Zähnen und hilft ihm, die Straße zu verlassen.

Der Autofahrer, der diesen Vorfall filmte, sorgte auch dafür, dass der Verkehr gestoppt wurde, damit der Esel in Sicherheit gebracht werden konnte.

Auf Social Media sorgte das Video für Rührung. Ein Nutzer schrieb: „Wir Menschen sollten diese Eigenschaften lernen und aufhören, uns gegenseitig zu schlecht zu behandeln…“

Was, wenn er angreift?

Greift Sie ein Esel an, müssen Sie ein wahrlich niederträchtiger Mensch oder ein Wolf sein. Die dritte Möglichkeit wird weiter unten erklärt. Tatsächlich wurden Esel bereits im Mittelalter zum Schutz von Schafherden vor Wölfen eingesetzt, da sie keine Fluchttiere sind. Entschließt sich ein Esel zum Kampf, ist er unerbittlich. Seine scharfen Hufe können neben Knochenbrüchen auch Schnittwunden verursachen. Da Sie – sofern Sie kein Wolf sind – ein niederträchtiger Mensch sein müssen, geben wir Ihnen keine Tipps, wie Sie sich zur Wehr setzen können. Das haben Sie nicht verdient.

Sollten Sie mit einem Eselhengst auf Reisen sein, meiden Sie Koppeln mit Pferden oder Eselstuten. Riecht, sieht oder hört ein Hengst weibliche Equiden, beginnt er mit dem Flehmen. Hierzu reckt er den Kopf und zieht eine hässliche Schnute. Was dann passiert, ist ebenso extravagant wie unwürdig: Er holt tief Luft und beginnt zu schreien. Gleichzeitig furzt er. Haben Sie ihn in diesem Moment am Halfter, binden Sie ihn schleunigst an den nächsten Baum. Denn in diesem Stadium wird der Esel alles unternehmen, um zum Objekt seiner Begierde zu gelangen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Lassen Sie den Esel „ausspinnen“, ehe Sie ihn wieder an den Strick nehmen.

Ist kein Baum zur Stelle, fahren Sie dem Esel in die Nase oder binden Sie einen Strick um sein Maul. Klingt hart, schützt aber auch das Tier vor sich selbst. Ein geiler Esel rennt gegen alles an, auch gegen Stacheldrahtzäune. Die Gefahr, dass er sich selbst verletzt, ist groß. Ist das Objekt seiner Begierde ein Pferd, wird dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf sein Angebot eingehen. Vor allem nicht, wenn andere Pferde in der Nähe sind. Und auch wenn Esel tapfer kämpfen – Pferden sind sie nicht gewachsen.

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