Chronik | Welt
03/21/2019

Riesiger Mondfisch an australischer Südküste angespült

Dieses Exemplar eines Mola Mola, oder auch Mondfisch, misst 1,80 Meter. Doch die Knochenfische können noch viel größer werden.

Ein 1,80 Meter langer Riesen-Fisch ist an der Südküste Australiens angespült worden. Der Fisch - vermutlich ein Mondfisch- von der Größe eines Findlings wurde tot an einem Strand nahe der Mündung des Murray River im Bundesstaat South Australia entdeckt. In sozialen Netzwerken zirkulierte ein Bild, das zwei Menschen neben dem riesigen Tier zeigte.

 

Es handelt sich damit schon um den zweiten Fund eines dieser eher seltenen Knochenfisches in kurzer Zeit. Anfang März wurde ein 2,15 Meter langes und 2,75 breites Exemplar angeschwemmt. Dass er an der Küste Kaliforniens gefunden wurde, galt dabei als besonders ungewöhnlich, da Forscher davon ausgehen, dass die Mola Molas nur auf der Südhalbkugel des Planeten leben.

Können doppelt so groß werden

Mond- oder auch Sonnenfische gelten als eine der faszinierendsten Kreaturen in den Ozeanen. Die Tiere werden bis zu zweieinhalb Tonnen schwer und werden wegen ihres scheibenförmigen Körpers auch „Schwimmender Kopf“ genannt. Sie ernähren sich in erster Linie von Quallen und anderen gallertartigen Meereslebewesen.

Der nun gefundene Mola Mola misst einen Länge von 1,8 Metern. Nach Angaben des South Australian Museum ist der nun angespülte Fisch für seine Art allerdings eher klein: "Sie können noch viel größer werden, bis zu zwei Mal so groß", sagte der für die Fisch-Sammlung des Museums zuständige Sprecher Ralph Foster dem Sender ABC. In den südaustralischen Gewässern gebe es drei derartige Arten, der nun angespülte Fisch zähle zur seltensten Art.