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Mit nur 19 Jahren: Krankenhausmitarbeiterin stirbt im Kinderspital

Eine junge Frau aus Alabama ist während ihrer Arbeitszeit in einem Kinderspital verstorben. Ihre Familie kritisiert nun das Krankenhaus.
Mehrere Ärzte in einem OP-Saal

Jakoya Renae Morgan war als Pflegefachassistentin im US-amerikanischen Spital Children’s of Alabama angestellt und hatte sich um kranke Kinder gekümmert. Doch die 19-Jährige wurde am 26. Mai während der Arbeitszeit bewusstlos aufgefunden. Kurz darauf wurde sie für tot erklärt. 

19-Jährige bewusstlos aufgefunden

Wie People berichtet, wurde die 19-Jährige um 4:12 Uhr morgens in dem Krankenhaus in Birmingham (Alabama) aufgefunden. Das Spital bestätigte gegenüber dem Medium, dass das Ableben der jungen Frau als „plötzlicher Verlust“ betitelt wird. „Wir sprechen ihrer Familie und ihren Kollegen unser tiefstes Mitgefühl aus“, heißt es in der Erklärung. „In jedem Notfall wie diesem, der einen Patienten oder Mitarbeiter betrifft, reagieren unsere Pflegeteams sofort und leiten die entsprechenden lebensrettenden Maßnahmen ein, für die sie ausgebildet sind.“

Morgan wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und um 5 Uhr morgens für tot erklärt. „Die Autopsie ergab ein akutes und bedeutendes medizinisches Ereignis, das mit einer chronischen Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann, mit der die Verstorbene zuvor diagnostiziert wurde“, heißt es seitens der Gerichtsmedizin.

Familie kritisiert Krankenhaus

In den sozialen Medien kritisieren die Familie und die Freunde der Verstorbenen das Vorgehen des Kinderspitals, wo Morgan angestellt war. So hätte sich die 19-Jährige am Tag ihres Ablebens unwohl gefühlt, ihr wäre jedoch verweigert worden, dass sie sich krankmeldet und nach Hause geht. Es wird außerdem behauptet, dass Mitarbeiter daran gehindert wurden, lebensrettende Maßnahmen bei Morgan durchzuführen.

Im Netz verbreitet sich zudem das Gerücht, dass die junge Frau an der Sichelzellkrankheit gelitten hätte. Ihre Schwester, Alleya Davis, widerspricht dem auf Facebook: „(...) hört auf, diese Sichelzellen-Erzählung zu verbreiten! Es gibt KEINE Aufzeichnungen darüber, dass meine Schwester jemals Sichelzellen gehabt hätte. Selbst wenn sie an Sichelzellen erkrankt wäre, bedeutet das, dass keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten, wenn sie notwendig sind? All dieser ignorante Mist über Wiederbelebung hier, Wiederbelebung da – wenn ihr sie bewusstlos auf dem Boden gefunden habt, hätte SOFORT ein Notruf über die Lautsprecher erfolgen müssen, verdammt nochmal! Das ist Standardprotokoll“, betonte Davis. „(...) Warum hat irgendjemand herumgeirrt und versucht, jemanden zu finden, der Wiederbelebungsmaßnahmen durchführt, in einem Krankenhaus voller medizinischem Personal? Das ergibt absolut keinen Sinn. Jede bisher veröffentlichte Aussage wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.“

Für die vollständige Todesursache sind weiterhin Labortests und Untersuchungen erforderlich. 

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