© APA/AFP/TIZIANA FABI

Chronik Welt
09/01/2019

Papst Franziskus blieb 25 Minuten lang in Lift stecken

In der Folge verspätete er sich zum Angelus-Gebet. Im Oktober will er zehn neue Kardinäle ernennen.

Der Papst ist am Sonntag Eigenangaben zufolge 25 Minuten lang in einem Lift stecken geblieben. Deswegen kam er mit einer Verspätung von circa acht Minuten zu dem um Punkt 12 Uhr beginnenden Angelus-Gebet am Sonntag.

Wegen einer Stromschwankung sei der Lift stecken geblieben, berichtete der Papst den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen, die wegen der Verspätung gerätselt hatte, mit der Franziskus sich am Fenster des Apostolischen Palasts gezeigt hatte. Die Feuerwehr wurde gerufen, um den Heiligen Vater zu befreien. Der Papst lobte die Feuerwehreinheiten, die ihn befreit haben.

Neue Kardinäle

Beim Angelus-Gebet gab der Papst bekannt, dass er am 5. Oktober zehn neue Kardinäle ernennen will. Zu den neuen Kardinälen zählen der Erzbischof von Bologna, Matteo Zuppi, der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Luxemburgs Erzbischof Jean-Claude Hollerich, sowie der Jesuit Michael Czerny. Dieser ist innerhalb der vatikanischen Behörde für Entwicklungsfragen als Untersekretär für die Sektion Migranten und Flüchtlinge zuständig.

Das größte Konsistorium der Kirchengeschichte hatte 2001 Johannes Paul II. abgehalten, als er gleichzeitig über 40 neue Kardinäle ernannte. Dabei überschritt er die von Paul VI. im Jahr 1968 erlassene Höchstzahl von 120 Wahlberechtigten - zeitweise gab es unter Johannes Paul 135 bei einem Konklave wahlberechtigte Purpurträger unter 80 Jahren.