Passagiere dürfen nach Norovirus-Ausbruch Kreuzfahrtschiff verlassen
Zusammenfassung
- Nach einem Norovirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff in Bordeaux dürfen nicht erkrankte Passagiere und Crew-Mitglieder das Schiff verlassen.
- Die Maßnahmen an Bord wurden auf rund 50 erkrankte Personen beschränkt, Hygienevorschriften verschärft und Erkrankte medizinisch betreut.
- Die Behörden betonen, dass kein Zusammenhang mit einem Hantavirus-Ausbruch auf einem anderen Schiff besteht.
Nach dem Norovirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff dürfen alle nicht erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder das im südwestfranzösischen Bordeaux eingelaufene Schiff verlassen. Das teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden und die Präfektur am Donnerstag aufgrund der Ergebnisse medizinischer Untersuchungen mit.
Demnach handelt es sich bei der Welle an Magen-Darm-Erkrankungen auf dem Schiff um einen Norovirus-Ausbruch, ohne dass bisher schwere Fälle festgestellt wurden.
Behörden: Kein Zusammenhang mit Hantavirus-Ausbruch
Ein 92-Jähriger, der an Bord gestorben war, war nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens nicht von der Krankheitswelle betroffen. Seine Todesursache war zunächst nicht bekannt. Die Behörden hatten anfangs allen rund 1.700 Menschen an Bord der "Ambition" untersagt, an Land zu gehen.
Nun wurde diese Auflage auf die rund 50 tatsächlich erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord eingeschränkt. Die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften an Bord würden verschärft und Erkrankte vom medizinischen Team des Kreuzfahrtschiffes versorgt, hieß es. Wann das Schiff seine Fahrt Richtung Spanien fortsetze, werde das Unternehmen selbst entscheiden.
Die französischen Behörden hatten betont, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Ausbruch an Bord des aus Belfast und Liverpool kommenden Kreuzfahrtschiffes und dem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Schiff "Hondius" gebe.
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