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Acht-Millionen-Euro-Jacht vor Sardinien gesunken

Die 30 Meter lange „Angiola II“ versank nach einem Brand im Maschinenraum. Der neue Eigentümer hatte sie erst vier Tage zuvor übernommen.
Porto Ferro

Zusammenfassung

  • Vor der Costa Smeralda auf Sardinien ist die rund 30 Meter lange Luxusjacht „Angiola II“ nach einem Motorschaden und einem Brand im Maschinenraum gesunken.
  • Die 14 Menschen an Bord konnten rechtzeitig und unverletzt gerettet werden, nachdem Wasser in den Rumpf eingedrungen war.
  • Das Wrack liegt in etwa sieben Metern Tiefe, die Behörden sichern das Gebiet gegen mögliche Umweltverschmutzung und ermitteln zur Unglücksursache.

Vor der Costa Smeralda auf der Insel Sardinien ist eine rund 30 Meter lange Luxusjacht im Wert von mehr als acht Millionen Euro gesunken. Die „Angiola II“ ging vor der Küste zwischen der Insel Cappuccini und Capo Ferro unter. 

Ursache war ein Motorschaden, auf den ein Feuer im Maschinenraum folgte. Für den neuen italienischen Besitzer ist der Schaden besonders bitter: Er hatte die Jacht erst vier Tage zuvor übernommen, berichteten italienische Medien.

Die 14 Menschen an Bord, darunter Gäste und Besatzungsmitglieder, konnten rechtzeitig gerettet werden und blieben unverletzt. Nachdem der Brand gelöscht worden war, drang Wasser in den Rumpf ein, sodass die Menschen die Jacht verlassen mussten. Private Boote in der Nähe nahmen sie zunächst auf und brachten sie anschließend in die Ortschaft Poltu Quatu auf Sardinien. Der Eigentümer blieb nach Angaben der Behörden vor Ort und wartete auf die Küstenwache und die Hafenbehörde von La Maddalena.

Jacht liegt auf rund sieben Metern Tiefe auf der Seite

Die Jacht liegt inzwischen auf rund sieben Metern Tiefe auf der Seite. Bisher wurden keine Treibstofflecks festgestellt. Vorsorglich wurde das Gebiet um das Wrack mit schwimmenden Sperren abgesichert, um eine mögliche Verschmutzung des Meeres zu verhindern. Die Behörden überwachen die Stelle, bis ein Spezialunternehmen mit einem Bergungsschiff eintrifft und das Wrack geborgen werden kann.

Die „Angiola II“ wurde 2020 von der italienischen Werft Permare gebaut. Die 145 Tonnen schwere Jacht verfügt über fünf Gästekabinen und Unterkünfte für die Besatzung. Vier Motoren ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 26 Knoten. Die Behörden haben Ermittlungen zur genauen Ursache des Motorschadens und des anschließenden Brandes aufgenommen.

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