Dramatische Rettung auf 300-Meter-Containerschiff: Lotse kollabiert an Bord
Ein Lotse kollabierte auf einem Containerschiff südlich von Helgoland und musste reanimiert werden. Die Seenotretter unterstützten die dramatische Rettungsaktion. (Symbolbild)
Am Sonntag kam es an Bord des Containerschiffs „MSC Maxine“, das auf dem Weg nach Hamburg war, zu einem dramatischen Zwischenfall. Ein Lotse, der den Kapitän bei der sicheren Navigation eines Containerschiffes unterstützt, erlitt auf der Brücke einen Zusammenbruch und musste von einem Kollegen reanimiert werden.
Lotse musste reanimiert werden
Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger berichtet, hatte der zweite Lotse den Vorfall bei der Rettungsleitstelle See, der zentralen Notruf- und Koordinierungsstelle für maritime Notfälle, gemeldet. Sein Kollege sei auf der Brücke des rund 300 Meter langen Containerschiffes kollabiert. Ein Rettungssanitäter unterstützte ihn anschließend per Funk und leitete ihn bei den Wiederbelebungsmaßnahmen an.
Mann mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen
Die Rettungsstelle alarmierte umgehend einen Rettungshubschrauber und schickte das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ in Richtung des Containerschiffes. Die an Bord der „Neuwerk“ befindlichen Sanitäter wurden auf die „MSC Maxine“ übergesetzt und übernahmen die weitere Reanimation des Lotsen.
Als der Rettungshubschrauber schließlich eintraf, hatte der Mann bereits das Bewusstsein wiedererlangt und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.
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