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Messerattacke in Leipzig: Zahnarzt (54) vor Praxis niedergestochen

Ein Zahnarzt wollte in seiner Mittagspause nur kurz zum Briefkasten, wenig später wurde er vor seiner Praxis niedergestochen. Eine 63-Jährige steht unter Verdacht.
Zwei Polizisten stehen vor einem Einsatzfahrzeug.

Am Montag, dem 3. August kam es in Leipzig, Sachsen, zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 54-jähriger Zahnarzt wurde während seiner Mittagspause von einer Frau mit einem „gefährlichen Gegenstand“ angegriffen und dabei schwer verletzt. Medienberichten zufolge soll die Tatverdächtige Patientin in der Praxis gewesen sein.

Während Mittagspause: Messerattacke auf Zahnarzt

Wie die Polizeidirektion Leipzig in einer Presseaussendung mitteilte, ereignete sich der Vorfall auf der Georg-Schumann-Straße. Gegen 12:25 Uhr waren Polizei, Rettungskräfte sowie ein Kriseninterventionsteam im Einsatz, nachdem ein „Mann von einer Frau mit einem Stichwerkzeug attackiert“ worden war. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll es sich bei der Tatwaffe um ein Messer gehandelt haben. Eine Mitarbeiterin der Zahnarztpraxis schilderte gegenüber der Zeitung, dass sich der 54-Jährige während seiner Mittagspause auf dem Weg zum Briefkasten befunden habe, als er von der Frau angegriffen und niedergestochen worden sei.

Der 54-Jährige erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen und wurde nach der notärztlichen Versorgung umgehend in ein Krankenhaus gebracht. 

63-jährige Frau festgenommen

Der Zahnarzt befindet sich weiterhin in stationärer ärztlicher Behandlung, schwebt nach Angaben der Polizei inzwischen jedoch nicht mehr in Lebensgefahr. Die Tatverdächtige, eine 63-jährige Frau, konnte noch am Montag festgenommen werden. Am Dienstag erließ das Amtsgericht einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung. Die 63-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Polizei teilte zudem mit, dass auch die zuvor berichteten angeblichen psychischen Auffälligkeiten der Beschuldigten Gegenstand der weiteren Ermittlungen sind. Die Untersuchungen zum mutmaßlichen Tatablauf sowie zu möglichen Hintergründen und Motiven der Tat dauern an.

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