Chronik | Welt
02.08.2018

Knapp 6.000 Euro Strafe wegen 98 Taranteln in Wohnung in Singapur

34-Jähriger hielt die Spinnen als Haustiere. Die Taranteln sind jetzt in der Obhut eines Zoos.

Wegen immerhin 98 Taranteln in seiner Wohnung soll ein Spinnen-Liebhaber aus Singapur eine empfindliche Geldstrafe zahlen. Der 34-Jährige muss wegen des illegalen Besitzes und Handels mit Tieren umgerechnet fast 6.000 Euro an die Staatskasse überweisen, teilte der Zoll des südostasiatischen Stadtstaats am Donnerstag mit.

Sechs Taranteln in Plastikdose

Der Mann war bei einer Grenzkontrolle aufgefallen, weil er auf der Rückbank seines Autos in einer Plastikdose sechs Taranteln dabei hatte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Beamten dann noch 92 weitere Exemplare. In Singapur ist es nicht erlaubt, solche Spinnen als Haustiere zu halten. Die Taranteln sind jetzt in der Obhut eines Zoos.

Der Biss einer Tarantel ist für Menschen in der Regel nicht gefährlich. Ihr Gift wirkt - trotz der Redensart "wie von einer Tarantel gestochen" - verhältnismäßig schwach. Manche Tarantel-Arten sind durch das internationale Artenschutz-Abkommen geschützt.