USA

Eltern entsetzt: Kindergarten-Mitarbeiterin (31) tritt und schlägt Kinder

Eine 31-jährige Kindergarten-Mitarbeiterin soll in einer Einrichtung in Florida Kinder geschlagen und getreten haben. Kameras dokumentierten die mutmaßlichen Übergriffe.
Marion County Sheriff’s Office: Polizei nimmt 31-Jährige fest.

Ein Fall aus dem US-Bundesstaat Florida sorgt derzeit für Entsetzen: In einer Kindertagesstätte im Ort Summerfield soll eine 31-jährige Mitarbeiterin mehrere Kinder körperlich misshandelt haben. Überwachungskameras dokumentierten die Vorfälle und überführten so die 31-Jährige.

Schläge, Tritte, Zerren an Kindergartenkindern

Laut übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem von CNN, zeigen die Aufnahmen aus der Einrichtung Szenen, in denen die Erzieherin Kinder schlägt, tritt und grob an ihnen zerrt. Die Bilder sollen laut Behörden eindeutig dokumentieren, dass es sich nicht um pädagogisches Fehlverhalten, sondern um körperliche Übergriffe handelt. 

Konkret sieht sich die Mitarbeiterin mit folgenden Vorwürfen konfrontiert:

  • Sie soll Kinder geschlagen haben
  • einem Bub gegen das Bein getreten haben
  • mehrere Kinder an Armen und Kleidung gezerrt haben
  • sie unsanft zu Boden oder auf Stühle gedrückt haben

Nach Angaben des Marion County Sheriff's Office wurden die Aufnahmen nach internen Hinweisen überprüft. Bei der Durchsicht des Materials stießen Verantwortliche offenbar auf die belastenden Szenen. Daraufhin wurden die Behörden eingeschaltet.

Festnahme nur wenig später

Die 31-Jährige wurde wenig später festgenommen. In dem veröffentlichten Video ist zu sehen, wie sie von Polizeibeamten abgeführt wird. Gegen die Beschuldigte wurden laut Berichten mehrere Anklagepunkte wegen Kindesmisshandlung erhoben. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Behörden prüfen unter anderem:

  • ob es weitere Vorfälle gab
  • ob Kolleginnen oder Kollegen etwas bemerkt haben
  • wie lange das Verhalten bereits angedauert haben könnte.

Ensetzen bei Eltern und Behörden

Eltern der betroffenen Kinder reagierten laut US-Berichten schockiert. Viele hätten der Einrichtung vertraut und ihre Kinder täglich in die Obhut der Mitarbeiter gegeben. Anzeichen für derartige Vorfälle hätte es bis dato nicht gegeben. Auch die Strafverfolgungsbehörden äußerten sich ungewöhnlich deutlich. Laut CNN erklärten Ermittler, die Aufnahmen seien "schwer anzusehen" gewesen.

Die Einrichtung selbst kooperiere mit den Behörden, hieß es weiter. Ob weitere arbeitsrechtliche oder organisatorische Konsequenzen folgen, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch in sozialen Netzwerken wird der Fall intensiv diskutiert. Besonders im Fokus steht die Frage, wie Auswahl, Ausbildung und psychologische Eignung von Betreuungspersonal künftig noch besser überprüft werden können.

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