Nach Mobbing-Vorfall: Frau soll Bub (11) entführt haben

Eine US-Amerikanerin soll ein Kind entführt und anschließend gezwungen haben, sich bei ihrem Sohn zu entschuldigen.
Ein Kind mit Helm und Rucksack fährt mit dem Fahrrad auf einem Weg durch die Natur.

Weil ein 11-Jähriger angeblich ihren Sohn gemobbt hat, entschied sich eine US-Amerikanerin dazu, den Bub zu ihrem Haus zu fahren. Dort wollte sie das Kind dazu bringen, dass es sich bei ihrem Sohn entschuldigt. Jetzt drohen der Frau rechtliche Konsequenzen. 

Vermeintlichen Mobber des Sohnes "entführt"

Wie NBC News berichtet, wird einer Frau aus Utah vorgeworfen, einen 11-jährigen Jungen, der mit dem Fahrrad unterwegs war, am 17. September 2025 auf offener Straße entführt zu haben. Die 40-Jährige soll das Kind gezwungen haben, in ihr Auto zu steigen, und habe es anschließend zu sich nach Hause gefahren. Der Bub, der den Sohn der Angeklagten gemobbt haben soll, wurde laut Strafanzeige von der Frau gezwungen, sich bei ihrem Sohn zu entschuldigen. Das Kind soll sich bei dem anderen Bub entschuldigt haben. 

Frau drohte Kind mit Gewalt 

Anschließend drohte die Frau gegenüber dem 11-Jährigen, dass ihr Ehemann ihn verprügeln würde. Außerdem soll die Frau dem Bub gesagt haben, dass er "Glück hatte", dass sie ihn nicht auf der Straße überfahren hat. Die US-Amerikanerin soll das Kind noch am selben Tag nach Hause gefahren haben. 

Mutter vor Gericht angeklagt

Wie People berichtet, soll der Vorfall dem 11-Jährigen "schwerwiegende seelische Belastungen" zugefügt haben. Er leide nun unter "starken Angstzuständen und musste seinen Tagesablauf erheblich umstellen", heißt es in den Anklagedokumenten. Am 23. März wurde die 40-Jährige wegen Kindesentführung und vorsätzlicher schwerer Kindesmisshandlung angeklagt. 

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