Nach verpasstem Auftritt bei Kreuzfahrt: Musiker liegt tot in Kabine

weißes Kreuzfahrtschiff auf See unter weißen Wolken und blauem Himmel
Auf einer Kreuzfahrt wurde der renommierte Jazz-Musiker Ken Peplowski tot in seiner Kabine gefunden, nachdem er zu seinem Auftritt nicht erschienen war.

Am Nachmittag des 1. Februar, dem letzten Tag der einwöchigen Musik-Kreuzfahrt The Jazz Cruise 2026 im Golf von Mexiko, sollte der renommierte amerikanische Jazz-Musiker Ken Peplowski gemeinsam mit einem Quartett an Bord auftreten. Als nach dem 66-Jährigen gesucht wurde, fand man ihn leblos in seiner Kabine.

Musiker bei Kreuzfahrt tot in Kabine gefunden

Der Musiker war ein geschätztes Mitglied der Jazz-Cruise-Familie, wie das Unternehmens auf Instagram betont. "Wir sind traurig, berichten zu müssen, dass unser lieber Freund Ken Peplowski gestern gestorben ist", heißt es in dem Beitrag, der Peplowski beim Klarinettespiel zeigt. 

Sein Tod wurde laut Medienberichten am Abend kurz vor dem Hauptkonzert auf dem Kreuzfahrtschiff "Celebrity Summit" bekanntgegeben. Wie ein Passagier gegenüber TMZ berichtete, reagierte das Publikum mit Bestürzung auf die Nachricht. 

Todesursache noch ungeklärt

"Die Todesursache ist noch ungeklärt", betont der Veranstalters Signature Cruise Experiences in einer Pressemitteilung. Seit 2021 litt Peplowski an einem Multiplen Myelom, einer bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks. Ob sein Ableben in Zusammenhang mit der Krankheit steht, ist bislang unklar. "Er kämpfte gegen die oft tödliche Krankheit mit einer einzigartigen Mischung aus Mut, Stärke und Humor", heißt es weiter.

Michael Lazaroff, Geschäftsführer von Signature Cruise Experiences, würdigte den Klarinettist und Tenorsaxophonist mit bewegenden Worten:

"Er war ein großartiger Musiker und einer der besten Entertainer aller Zeiten. [...] Er war immer bestens vorbereitet, liebte es, mit seinen Musikerkollegen aufzutreten und unglaublich, wie gut er spielen konnte."

Vor wenigen Tagen kehrte das Kreuzfahrtschiff mit dem verstorbenen Musiker an Bord zurück in den Heimathafen. Der Veranstalter plant laut People, eine Gedenkveranstaltung abzuhalten. 

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