Japan: 5 Verletzte nach Bärenspray-Unfall in Postamt
Zusammenfassung
- In einem Postamt in Nagoya wurden nach dem versehentlichen Auslösen von Bären-Abwehrspray acht Menschen unwohl, fünf kamen ins Krankenhaus.
- Die Behörden teilten mit, ein ausländischer Staatsbürger habe das Spray am Mittwoch unbeabsichtigt versprüht und sich dafür entschuldigt.
- Hintergrund ist die zunehmende Zahl von Bären in besiedelten Gebieten Japans, wo seit April mindestens fünf Menschen getötet und 20 verletzt wurden.
Weil jemand versehentlich in einem Postamt Bären-Abwehrspray ausgelöst hatte, sind in Japan fünf Menschen ins Krankenhaus gekommen. Wie die Behörden am Donnerstag in der Stadt Nagoya im Zentrum des Landes mitteilten, war für den Vorfall ein ausländischer Staatsbürger verantwortlich. Dieser habe sich entschuldigt und gegenüber der Polizei erklärt, das Abwehrmittel am Mittwoch in dem Postamt unbeabsichtigt versprüht zu haben.
Bären immer öfter in besiedelten Gebieten
„Acht Personen fühlten sich unwohl, fünf von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht“, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. „Es gab jedoch keine Berichte über schwere Verletzungen.“
In letzter Zeit kommen in Japan Bären immer öfter in besiedeltes Gebiet, in der Folge haben die tödlichen Bären-Angriffe zugenommen. Seit dem 1. April gab es nach Angaben des Umweltministeriums mindestens fünf Todesfälle sowie 20 Verletzte durch Bärenattacken. Die Behörden raten in den betroffenen Regionen unter anderem zu Bären-Abwehrspray.
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