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Chronik Welt
08/04/2020

Jahrelang für tot gehalten: Mann versteckte sich in Wald

Der 40-Jährige wurde seit 2015 in Großbritannien vermisst. Er floh damals vermutlich vor Ausbeutung in der Landwirtschaft.

Jahrelang wurde ein Mann aus Litauen für tot gehalten, jetzt ist er lebend in einem Waldversteck in Großbritannien entdeckt worden. Nach Angaben der britischen Polizei wurde der Vermisste nahe dem Städtchen Wisbech nördlich von Cambridge im Gestrüpp gefunden.

Der Mann hatte vor seinem Verschwinden vor knapp fünf Jahren in der Umgebung in der Landwirtschaft geholfen. Die Polizei geht davon aus, dass der damals 35-Jährige ausgebeutet wurde und daher weglief. Der Mann steht nun unter Polizeischutz; die Ermittlungen laufen.

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Der Litauer habe sich versteckt und lange Zeit mit niemandem gesprochen, berichtete Rob Hall von der zuständigen Polizeibehörde. Der Mann habe jahrelang unter "extrem schwierigen Bedingungen" gelebt.

Der Vermisste soll zuletzt am 26. September 2015 in Begleitung einer kleinen Gruppe von Männern aus Litauen gesehen worden sein. "Seitdem war er verschwunden", berichtete Hall.

Facebook-Account

Im vergangenen November war plötzlich ein Facebook-Account auf den Namen des Mannes mit Bildern von ihm veröffentlicht worden. Die Ermittler konnten damals aber nicht verifizieren, ob er noch lebt. Ende Juni bekam die Polizei schließlich den entscheidenden Hinweis. Weitere Einzelheiten dazu veröffentlichte sie aber nicht.

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