Giorgia Meloni sagt der Zigarette "Arrivederci"
Meloni erzählte Deutschlands Kanzler Merz am Rande des G7-Gipfels, dass sie der Zigarette abgeschwört habe.
Zusammenfassung
- Giorgia Meloni hat nach eigenen Angaben vor rund einem Monat mit dem Rauchen aufgehört und dies beim G7-Gipfel in Frankreich bekannt gemacht.
- Für ihren Rauchstopp erhielt die italienische Ministerpräsidentin Applaus und Anerkennung von Friedrich Merz, Ursula von der Leyen und António Costa.
- Dass Meloni selbst während des stressigen G7-Gipfels auf Zigaretten verzichtet, wurde von ihren Kollegen als bemerkenswerter Erfolg gewertet.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat nach eigenen Angaben vor rund einem Monat mit dem Rauchen aufgehört. Die 49-Jährige machte die persönliche Nachricht während des G7-Gipfels in Frankreich öffentlich und erhielt dafür Anerkennung von mehreren Staats- und Regierungschefs. Als Meloni am Dienstag gemeinsam mit anderen Gipfelteilnehmern auf weitere Delegationen wartete, soll sie von ihrem Morgenkaffee geschwärmt haben. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz scherzte daraufhin und fragte, ob dazu auch eine Zigarette gehört habe. Meloni verneinte und erklärte: "Ich habe aufgehört."
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte der italienischen Regierungschefin mit einem "Bravo." Auch EU-Ratspräsident António Costa meldete sich zu Wort und erzählte, dass er bereits 2005 mit dem Rauchen aufgehört habe und seitdem rauchfrei geblieben sei. Melonis Zigarettenkonsum war bereits in der Vergangenheit Thema bei internationalen Treffen. Beim Gaza-Friedensgipfel in Scharm el-Scheich hatte sie im vergangenen Jahr auf entsprechende Hinweise anderer Politiker noch mit Humor reagiert. Nun scheint sie den Schritt endgültig vollzogen zu haben.
Dass Meloni selbst während des oft stressigen G7-Gipfels auf Zigaretten verzichtet, wurde von ihren Kollegen als bemerkenswerter Erfolg gewertet.
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